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Die Struktur des Ortes hat sich in den letzten 50 Jahren enorm gewandelt. Der Hauptarbeitgeber Anfang der 50er - 60er Jahre war der in der Gemarkum gelegene
Basaltsteinbruch “Dungkopf.” Auch kleinere Handwerksbetriebe waren im Ort ansässig. So waren von den ca. 384 Erwerbstätigen ca. 30% auf dem Steinbruch beschäftigt. Viele der Arbeiter hatten noch für den
Eigenbedarf kleine landwirtschaftliche Betriebe. Landwirtschaftliche Betriebe gibt es heute keine mehr im Ort. Einige Ackerflächen sind verpachtet oder liegen brach. 1970 waren 14 Arbeiter auf dem Steinbruch
beschäftigt. Nach Abriss aller technischen Anlagen liegt heute der Steinbruch brach. Auch ist niemand mehr dort beschäftigt. Die Nähe der Stadt Bonn und der wirtschaftliche Aufschwung machte es möglich, dass
viele Erwerbstätige ihre Arbeitsstelle in Bonn und Umgebung fanden Bis Ende der 50er Jahre hatte Unkelbach 750 Einwohner. Von 1965 bis 1982 lag die Anzahl der Bewohner fast konstant bei ca. 900 Personen. in
dieser Zeit wurden verschiedene kleine Neubaugebiete am Ortskern erschlossen. Durch die Erschließung des großes Neubaugebietes “In der Au” seit Beginn der 80er Jahre mit ca. 90 Wohnhäusern wuchs die
Bevölkerung bis 1990 auf 1169 Einwohner. Heute hat Unkelbach 1346 Einwohner. Durch dass fast alle im Ort lebenden Familien mobil bzw. ein Fahrzeug besitzen und ihre Lebensmittel außerhalb erwerben, kann man noch
froh sein, dass sich im Ort noch ein Lebensmittelgeschäft befindet. Unkelbach hat sich im Laufe der Zeit zu einem “Wohnort” von Bonn gewandelt. Trotz der öffentlichen Verkehrsverbindungen
kommt man ohne fahrbaren Untersatz schwerlich aus dem Ort heraus. Anfang der 70er Jahre wurde die Schule geschlossen und verkauft, und seit dieser Zeit bekommen die Kinder ihre Bildungsgrundlagen auf den Schulen
der benachbarten größeren Ortschaften vermittelt. Anzumerken ist, dass sich seit 1991 ein Kindergarten in Unkelbach befindet. Neben der Wohnfunktion bietet Unkelbach seinen Einwohnern Erholung und die
Möglichkeit der Teilnahme am Vereinsleben.
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